Spannender Spaziergang

IMG_0487Vor einiger Zeit bestellte eine Kundin aus meiner direkten Nachbarschaft einen Moshiki Rock. So dass ich die Sendung persönlich vorbeibrachte. Da die Bestellerin nicht öffnete, schrieb ich auf den Umschlag “Hallo Frau Nachbarin” und steckte ihr den Umschlag in den Briefkasten. Einen Tag später rief sie mich an und gestern verabredeten wir uns spontan zu einem Spaziergang in der Sonne. Da das Gespräch überraschend spannend und informativ war, möchte ich Euch mit ihrem Einverständnis daran teilhaben lassen.

Ich frage Sylvia Porstein, was sie beruflich macht und als sie antwortete, dass sie  Heilpraktikerin für Psychotherapie und Hypnose-Therapeutin sei, wurde ich neugierig und interviewte sie:

Manu: Ist es tatsächlich so, dass man in Hypnose keine Kontrolle mehr über sich hat und man manipuliert werden kann?

Sylvia: Eindeutig nein. Hypnose ist völlig anders. Der Klient wird in einen sehr angenehmen und entspannten Trance-Zustand geführt, dabei bekommt der- oder diejenige alles mit, hat sogar eine 2 bis 3-fach erhöhte Aufmerksamkeit als mit dem Wachbewusstsein und behält die Kontrolle über den gesamten Prozess.

Manu: Also kann nichts passieren was der Klient nicht will?

Sylvia: Genau, wir arbeiten im Team und ich kann nur so viel helfen wie der Klient bereit ist zuzulassen. Man kann sich das wie Autofahren vorstellen, der Klient sitzt dabei am Steuer, lenkt, kuppelt, schaltet, bremst etc. und ich bin nur der Beifahrer und sage ob links oder rechts rum. Und hier steht es dem Klienten immer noch frei in eine andere Richtung zu fahren – nur ob wir dann am Ziel ankommen ist eine andere Frage.

Manu: Somit kannst du nur arbeiten, wenn der Klient mitarbeitet und deinen Anleitungen folgt?

Sylvia: Richtig, anders ist es nicht möglich. Die unbedingte Mitarbeit sowie die Motivation des Klienten das Ziel zu erreichen ist zwingend erforderlich.

Manu: Wie stelle ich mir so eine Hypnose-Sitzung vor?

Sylvia: Meine Erstsitzungen dauern ca. 2-3 Stunden. Ich nehme mir viel Zeit für meine Klienten, wir machen ein Vorgespräch und gehen dort auch auf die Ziele ein. Und dann wird schon mit Hypnose angefangen. Ich arbeite ursachenauflösend und zielorientiert. Das heißt wir gehen zurück zum Ursprung des Problems – welcher Art auch immer – und lösen es dort auf. Wir ziehen das Problem quasi an der Wurzel. Der Klient fühlt sich am Ende der Sitzung schon um vieles besser. Wir vereinbaren dann noch einen Zweittermin um zu schauen ob die Problematik schon komplett aufgelöst wurde oder ob noch mal nachgearbeitet werden muss.

Manu: Wie viele Sitzungen braucht man?

Sylvia: Das kann man von vorn herein nicht sagen. Im Schnitt sind es so ca. 2-4 Sitzungen. Es können durchaus auch mal mehr sein, manchmal ist bereits eine Sitzung schon ausreichend – zum Beispiel bei Ängsten, diese sind relativ schnell aufgelöst. Hypnose ist eine Kurzzeittherapie.

Manu: Warum wirkt Hypnose so schnell und nachhaltig?

Sylvia: Weil wir mit dem Unterbewusstsein arbeiten, dort sitzen unsere Emotionen, Glaubenssätze, Erfahrungen. Und jedes Symptom oder Problem – egal ob körperlich oder seelisch – ist mit einer Emotion verknüpft. Durch die Hypnose gelangen wir sehr schnell an die dazugehörige Emotion und gehen damit zum Ursprung zurück und lösen diese dort auf. Mit dem Bewusstsein können wir keine Emotionen verändern, das geht nur mit dem Unterbewusstsein. Und deshalb wirkt die Hypnose so schnell und vor allem nachhaltig.

Manu: Das ist interessant. Mit welchen Problemen kann man zu dir kommen?

Sylvia: Eigentlich mit jedem. Als Beispiel Ängste, Schlafprobleme, Depression, Schmerzen, Essstörungen, Stress, Zähneknirschen… und so weiter. Denn wie ich vorhin schon sagte, steckt hinter jedem Problem/Symptom eine Emotion. Somit ist es relativ egal mit welcher Problematik jemand kommt.

Manu: Das leuchtet ein. Du bist auch EMDR-Therapeutin, was ist das?

Sylvia: EMDR heißt Eye Movement Desensitization and Reprocessing – also Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung. Das ist eine anerkannte Technik aus der Traumtherapie. Hier werden durch bilaterale Stimulierung beide Gehirnhälfte aktiviert und dabei wird das Problem/Trauma verarbeitet. Bei der ersten Sitzung senkt sich der Belastungsgrad bereits deutlich.

Falls Ihr mit Sylvia in Kontakt treten wollt, um Euch genauer zu informieren, könnt Ihr das gerne machen.

Hier Ihre Kontaktdaten: Privatpraxis für EMDR & Hypnose, Kaunstraße 16, 14163 Berlin, Tel: 0 30 / 338 525 14 www.emdr-hypnose-praxis.de

Liebe Grüße

Eure Manu

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Wie eine kleine verwackelte Videobotschaft Bewegung in mein Sortiment brachte

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Häufig wurde ich angesprochen, ich solle doch kleine Videoclips hochladen, damit Ihr sehen könnt, wie ich mein Sortiment rauf und runtertrage. Um zu zeigen, in welchen Kombinationen ich persönlich täglich durchs Leben flitze.

Wer mich schon länger begleitet, weiß, dass ich meine Ware selbst aussuche, einkaufe und liebe. Ich lebe mein Sortiment und kleide mich fast ausschließlich in Moshiki, Chapati, Tranquillo und co.

Nun gut, Eurer Wunsch war mir Befehl… – vor drei Tagen war es dann soweit, ich drehte mein erstes SelfVideo. Und siehe da, ich bekam Feedback. Vorgestern stellte ich ein Video ins Netz, in dem ich eine Moshiki Strickjacke trug, die ich bislang noch nicht im Sortiment hatte. Prompt wurde ich angeschrieben, ob ich diese Jacke auch verkaufe. Weil ich meine Moshiki Strickjacke so liebe und sie Euch nicht vorenthalten möchte, gibt es sie seit heute in meinem Sortiment. Ihr findet sie unter Moshiki – Moshiki Strick. :)

Schreibt mich an, wenn Ihr Fragen habt und/oder begleitet mich auf Facebook – es könnte sich positiv auswirken… – grins…

Eure Manu

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Himmel…

IMG_0330…was würde ich nur manchmal ohne meine aufmerksamen Begleiter im Internet tun?

Es hat sich nämlich vor einiger Zeit ein Fehler bei der Produktauswahl meiner angebotenen Kleider eingeschlichen. Wollte ein Kunde ein Kleid kaufen, sollte dieser eine von zwei Farbe wählen. Zum Einen wird jedes Kleid nur so angeboten, wie auf dem Foto zu sehen ist und zum Anderen, entsprach nicht eine der beiden Farben, die zur Auswahl standen, wie das Kleid abgebildet war. /o\

lichen Dank an jedes “wachsame” Auge… manchmal, bin wohl selbst ich betriebsblind.

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Die Freiheit beginnt dort, …

Freiheit_8823 (1)… wo wir weitergehen. Weitergehen, wenn wir eine neue Idee haben; wenn wir in einer Situation nicht glücklich sind; wenn wir ein neues Ziel haben… Denn nur so werden wir in uns zur Ruhe kommen. Solange wir uns nämlich nicht entscheiden, weiter zu gehen, werden wir im Gedankenkarussel festhängen. Erst wenn wir weitergehen, werden wir nicht bereuen, etwas nicht getan, zu haben.

Freiheit beginnt leider auch im Loslassen. Nicht nur loslassen, wenn uns etwas nicht gut tut, sondern auch etwas loslassen, das wir uns so sehr wünschen, es jedoch nicht bekommen, weil die Umstände es nicht zulassen.

Ich schrieb bereits in einem früheren Beitrag, dass loslassen nicht für immer sein muss. Manchmal lassen wir los, um zu einem späteren Zeitpunkt – wenn die Zeit reif ist, neu festzuhalten. Ob nun das Gewünschte oder etwas ganz Neues sein wird, wird sich zeigen. Das Neue kann bekanntlich nur auf uns zukommen, wenn wir frei sind und in uns ruhen. Wenn loslassen nicht immer so schrecklich weh tun würde, nicht wahr?!

Ich folge meinem Herzen und hoffe es kennt den Weg – für mich ist auch das eine Form von Freiheit, wenn wir unserem Herzen vertrauen.

Eure Manu

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Authentizität

IMG_8561 (2)Jeder von uns wünscht sich, dass wir ehrlich zueinander sind, uns nicht verstellen, uns zeigen, wie wir tatsächlich sind – kurz, dass wir authentisch sind. Ich habe die meiste Zeit meines Lebens genauso gelebt. Weil mir alles andere viel zu anstrengend wäre und weil ich denke, dass wir nur so den Menschen begegnen, die tatsächlich zu uns passen.

Wenn mich jemand fragt, wie es mir geht, sage ich wirklich, wie es mir geht. Denn alles andere, ist mir zu oberflächlich. Ich wünschte, Menschen würden nur noch fragen, wie es einem geht, wenn es sie tatsächlich interessiert. Denn bei aller Authentizität, gehört auch das dazu…

…in diesem Sinne, hoffe ich, es geht Euch gut!

Eure Manu

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2017 ein Sonnenjahr

C1C7JPTWIAAYxpK.jpg largeIch wünsche uns ein sensationelles, gesundes, erfolgreiches, voll Liebe gestopftes & facettenreiches neues Jahr mit tollen Begegnungen auf unserem Weg!

Nur wenn wir mutig sind, können wir gewohnte Wege verlassen, um weiter zu kommen – um dort anzukommen, wo wir gerne wären. Mut vertreibt die Angst nicht, Mut schiebt sie nur kurz zur Seite. Doch wenn wir mutig den Schritt gegangen sind, werden wir bemerken, dass das gar nicht so schlimm war.

Ich war bereits ziemlich oft, ziemlich mutig. Nur so ist es möglich, dass ich da bin, wo ich heute stehe. Und wisst Ihr was? Ich werde mutig weiter und weiter gehen…

FROHES NEUES JAHR!

Eure Manu

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Die große Liebe und die Angst

1.Herz_am_MeerDie große Liebe wünschen wir uns alle. Begegnen wir ihr, sollten wir sie leben, nicht wahr?!

Ich habe zu Weihnachten einen Roman von Ernest van Kwast „Fünf Viertelstunden bis zum Meer“ geschenkt bekommen und ihn innerhalb von 24 Stunden durchgelesen. Er handelt von einer großen Liebe, die nicht gelebt wurde. Weil ihr Ängste, Befindlichkeiten, Vorstellungen, Freiheitsgedanken, Zurückweisung etc. im Wege standen.

Dieser Roman ist für mich eine Bitte, die große Liebe zu leben, wenn wir ihr begegnen dürfen. Dieses Buch hat mich sehr berührt und sehr traurig gemacht. Denn es weist daraufhin, wie leicht es passieren kann, dass wir eine tiefe Liebe nicht ergreifen. Ihr zu begegnen, ist ein großes Geschenk. Sie zu leben, klingt logisch und sollte einfach sein. Ist es leider nicht.

Manche ergreifen die Chance, die große Liebe zu leben nicht, weil sie Angst haben. Angst ihre Freiheit, zu verlieren. Angst einen neuen Weg zu gehen. Angst vor dem, was kommt. Angst, etwas anderes loszulassen. Vor was auch immer man so Angst haben könnte – Angst ist die größte Blockade und der größte Feind, um gemeinsam frei zu sein. Manche Angst ist so groß, dass Menschen, eine tiefe Liebe einfach gehen lassen…

Machen wir – macht Ihr es besser?!

Eure Manu

P.S.: Ich freue mich immer über Feedback, Kommentare, Herzen – einfach über jede Reaktion auf meine Beiträge. ;) Ich danke Euch.

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Hinter dem Tellerrand geht’s weiter

IMG_9543Ich schrieb den Beitrag “Über den Tellerrand” im Juli 2015 – es passierte einiges, so dass ich die Hoffnung eine Zeitlang ein wenig verlor und ihn wieder vom Netz nahm. Inzwischen habe ich zu meiner alten Hoffnung zurück gefunden, dass sich alles fügen wird und folge ihr. In überarbeiteter Fassung, lade ich diesen Beitrag nun wieder hoch. Denn ich möchte Mut machen, dass nichts bleiben muss, wie es ist, wenn man mit einer Situation nicht mehr glücklich ist.

“Hinter dem Tellerrand geht’s weiter

Je mehr Lebenserfahrung wir sammeln, desto weiter sollten wir über den Tellerrand blicken können, ansonsten würden wir auf der Stelle treten. Wir erleben so viel und geraten manchmal in Situationen, von denen wir nie geglaubt hätten, dass wir in solche geraten. Unser Ziel sollte immen sein, zu lernen mit ihnen umzugehen und einen guten Weg herauszufinden.

Im Juli 2015 sagte mein bester Freund, Vater meines Sohnes, Ex und noch Ehemann, ich solle einen Beziehungsratgeber schreiben, da ich für uns den dritten Weg gefunden hätte. Seit Monaten denke ich bereits über einen Blogbeitrag zu diesem Thema nach, wußte jedoch nicht, wie er darüber denkt, wenn ich mit diesem Thema in die Öffentlichkeit gehe. Bevor ich mich also hinsetze und einen ganzen Ratgeber formuliere, blogge ich zunächst mal, um zu sehen, welches Feedback ich erhalte. Ich glaube nämlich, dass es viele Menschen gibt, die in einer ähnlich verzwickten Lage sitzen, wie wir noch vor 2,5 Jahren.

Manche Paarbeziehung gerät nach Jahren an ihre Grenzen. Wir leben zusammen, haben Kinder, haben uns etwas aufgebaut, sind finanziell gegenseitig abgesichert und sind im Großen und Ganzen ein gutes Team. Die Organisation der Familie, Terminabsprachen, Geld verdienen, Kinder erziehen usw. funktioniert. Doch irgendwie hat sich die Paarbeziehung im Laufe der Jahre verändert. Man unternimmt nichts mehr zu zweit, nimmt sich als Paar nicht mehr wahr, hat sich nichts mehr zu sagen – irgendwann ist man gemeinsam einsam und wird unzufrieden. Aus der Unzufriedenheit heraus entstehen Streiterein und man entfernt sich noch weiter voneinander…

Wenn man dann bemerkt, dass sich etwas Gravierendes verändert hat, ist es häufig schon zu spät. Manche Paare halten aus, weil man ja Kinder hat oder eine Trennung in einem finanziellen Desaster enden könnte. Andere Paare trennen sich und es entsteht nicht selten ein Rosenkrieg. Beide Wege sind furchtbar, nicht nur für die gemeinsamen Kinder, sondern auch für einen selbst und im schlimmsten Fall machen sie krank.

Lange haben mein bester Freund (Ex) und ich darüber nachgedacht, ob es nicht eine ganz andere Lösung geben kann. Wir haben sie tatsächlich gefunden. Denn wir leben seit 2,5 Jahren in einer Familien-WG zusammen. Ich schmunzel, denn ich stelle mir gerade Eure fragenden und erstaunten Blicke vor. Wir haben rechtzeitig erkannt, dass wir in allen Bereichen der Familie super funktionieren und wir uns nie über alltägliche Dinge gestritten haben, die Partnerschaft allerdings in 17 Jahren auf der Strecke geblieben ist. Da wir beide wollen, dass unser gemeinsamer Sohn nicht unter unserem “Scheitern” leiden und eine glückliche Kindheit mit beiden Elternteilen erleben soll, haben wir entschieden, zunächst weiter als Familie unter einem Dach zu leben. Wir haben getrennte Zimmer, unternehmen viel getrennt voneinander, allerdings auch gemeinsam in der Familie.

Bevor wir unserem Sohn von unserem “neuen Familien-Modell” informiert haben, haben wir über ein halbes Jahr “geübt”. Wir wollten ihm nicht etwas versprechen, das wir am Ende evtl. doch nicht einhalten können. Unser Sohn war natürlich traurig, als wir ihm mitteilten, dass wir uns getrennt haben. Er sagte, es sei seine größte Angst eingetreten. Wir fingen ihn auf, indem wir ihn fragten, wovor genau er Angst habe und gaben ihm die Sicherheit, dass er sich niemals zwischen uns entscheiden müsse, wir ihn lieben und sich für ihn zunächst nicht wirklich etwas ändern wird. Als wir ihn fragten, ob er die letzten Monate eine Veränderung bemerkt hätte und er dies verneinen konnte, verstand er, wie wir weiter zusammen leben werden. Und es lebt sich wirklich gut. :) Mein Ex ist inzwischen mein bester Freund. Wir verstehen uns besser denn je und es war die allerbeste Entscheidung, die wir treffen konnten.

Die Reaktion unserer Umwelt ist sehr unterschiedlich. Jene, die uns gut kennen nicken anerkennend, finden unsere Lösung großartig und wissen, dass wir es so meinen, wie wir es sagen. Andere sind skeptisch und merken an, wenn ein neuer Partner dazu käme, würde sich nochmal alles ändern. Klar kann sich mit den neuen Partnern alles ändern, doch auch dann werden wir eine Lösung finden.

Haben wir den Weitblick und können jedem seine Vorstellung vom Leben zugestehen, können wir nur daraus lernen. Bevor wir ein ungewöhnliches Lebensmodell verurteilen, sollten wir es uns anschauen, wie es funktioniert und erspüren, dass es nicht bedrohlich ist. Es spricht die Angst aus Menschen, die nicht nachvollziehen können oder sogar verutrteilen. Sie können leider nicht über den Tellerrand blicken.

Manchmal müssen wir mutig sein, um etwas auszusprechen. Sind wir mutig, werden wir neue Wege gehen und alles wird ganz anders. Denn das ist die Chance auf ein glückliches und zufriedenes Leben.”

Damals kamen diverse Menschen, die meinen Beitrag gelesen haben, auf mich zu und schilderten mir ihre verfahrene Situationen, wie sie feststecken oder welche Lösung sie fanden. Merkwürdigerweise sind es meistens die Frauen, die den Mut aufbringen und aussprechen, dass die Beziehung kaputt ist. Liebe Männer, warum finden nur so wenige von Euch den Mut, etwas auszusprechen das so wichtig ist? Angst vor dem, was kommt, sollte niemand haben, denn es kann nur besser werden, wenn wir mit der momentanen Situation unglücklich sind. Niemals sollten wir vergessen, dass wir alle nur einmal leben… – ein älterer Herr (80J.) sagte mir mal, ich hatte nicht den Mut, etwas zu ändern, nun bin ich 80 Jahren alt und kann nur noch das Beste daraus machen. Diese Aussage machte mich sehr traurig.

Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Kinder viel mehr mitbekommen, als gedacht. Wir haben unseren Sohn so erzogen, dass er uns alles fragen darf und wir ihm immer ehrlich antworten. Lügen wir unsere Kinder an oder spielen wir ihnen etwas vor, werden sie immer spüren, dass etwas nicht stimmt und sie verlieren ihre natürliche Intuition. Im Schlimmsten Fall beziehen sie die Unzufriedenheit der Eltern auf sich. Oder sie wiederholen das Leben der Eltern, weil sie so geprägt wurden, dass sich ein Paar irgendwann nichts mehr zu sagen hat oder sich nur noch angiftet. Ich denke, wir wollen alle das Beste für unsere Kinder. Deshalb ist es meiner Meinung nach so wichtig, dass wir im Sinne unserer Kinder eine Lösung aus einer unglücklichen Beziehung heraus finden, wir ihnen zeigen, dass man nicht feststecken bleiben muss. Dabei sollten wir nie vergessen, dass beide ihre Anteile am “Scheitern” der Beziehung hatten. Es ist nie nur einer Schuld und von Schuld sollten wir auch nicht reden… – Beziehungen dürfen sich nach vielen Jahren verändern, weil sich beide unterschiedlich entwickelt haben. Genau das haben wir unserem Sohn erklär und leben es ihm vor. Er sagte neulich zu mir: “Mama, Du und Papa seid beide toll, aber ihr habt so unterschiedliche Interessen, wieso wart Ihr so lange ein Paar?” Darauf antwortete ich lächelnd, dass sich diese Unterschiedlichkeit erst im Laufe der Jahre so bemerkbar gemacht hat und dass es in den ersten Jahren gar nicht so sehr aufgefallen sei. :)

Ich bin froh, dass wir den Mut hatten, einen neuen Weg zu gehen und unser Sohn nicht darunter leidet.

Seid mutig, schaut genau hin und findet gemeinsam einen Weg.

Eure Manu

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frei sein

IMG_4395Als ich mir “frei sein” auf den Unterarm tätowierte, ging dem ein sehr einschneidendes Schlüsselerlebnis voraus. Inzwischen symbolisieren diese zwei Worte soviel mehr, als je gedacht.

Unser Leben ist vollgestopft mit Gedöns, Terminen, Erwartungen und Meinungen anderer. Weniger ist mehr, wenn unsere Seele Klarheit sucht. Wir werden unsere Fragen nicht mit Flucht beantworten, sowie innere Leere mit keiner Ablenkung und mit keinem Vergnügen füllen. Wird uns das bewusst, beginnen wir uns wahrzunehmen und Dinge zu tun, die uns zu uns zurück bringen. Wir beginnen unserem Herzen zu folgen, wenn es sich nach Frieden, Ruhe, Zeit und Geborgenheit sehnt.

Mit einem Rückzug aus der Aussenwelt, weg von allen gut gemeinten Meinungen und dem Aussortieren unnötigen Ballasts, beginnen wir uns mit uns auseinanderzusetzen.  Bewegen wir uns zusätzlich ohne Ablenkung und ohne Input von Außen in der Natur, sind wir auf dem Weg zu uns selbst. Wir lernen uns zu verstehen, was wir wirklich wollen und weshalb wir uns manches so sehr wünschen.

Frei sind wir, wenn wir die Vergangenheit ruhen lassen, der Zukunft vertrauen, sowie im Hier & Jetzt leben. Handeln wir mutig für unsere Wünsche, ist das unser Schritt in die Freiheit. Wenn wir mutig sind, werden wir UNSER Leben leben und das macht uns stark. Frei sind wir ausserdem, wenn wir nicht mehr darüber nachdenken, was andere denken oder warum sie sich verhalten, wie sie sich verhalten und es bei ihnen lassen.

Ich handle in der Regel aus dem Bauch. Ich warte selten auf den richtigen Zeitpunkt. Denn der ist immer jetzt – dann, wenn mir etwas in den Sinn kommt. Ich agiere, wie ich fühle und das lässt mich frei sein. Ich denke, wenn wir auf den richtigen Zeitpunkt warten würden, verpassen wir ihn vielleicht. Ich sinne auch nicht darüber nach, was wäre wenn – ich probiere es einfach aus, auch deshalb fühle ich mich frei.

Immer wenn ich mich in der Freiheit begrenzt fühle, überlege ich, wie es dazu kommen konnte. Manchmal sind es die Umstände, auf welche wir persönlich keinen Einfluss haben oder Entscheidungen, die andere treffen müssen. Und machmal machen ich mich dann wieder auf den Weg, raus aus diesen Umständen – in Richtung Freiheit.

Gemiensam frei sein, ist für mich persönlich ein ganz besonders schönes Lebensgefühl – probiert es mal aus.

Fühlt Euch frei

Eure Manu

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Feb 5, 2016 - Alle Beiträge    No Comments

Freiheit

Wer die Freiheit im Wir versteht, trägt das Meer in sich.

Wer die Freiheit im Wir versteht, trägt das Meer in sich.

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